Balzac kommt… Wir auch!

Seit einiger Zeit beobachten wir kritisch-solidarisch die vermehrten Angriffe auf Klamottenläden im Schanzenviertel sowie das Hotel im Wasserturm. Diese Angriffe reihen sich in eine Protestströmung ein, welche die „Gentrifizierung“ im „Viertel“ stoppen möchte. Eine ausführliche inhaltliche Analyse sowohl der einzelnen Aktionen, als auch der Proteste insgesamt lässt bis heute leider auf sich warten. Die „Gentrifizierung“ an sich wird dabei als Hauptfeind gesehen und durch die sog. „Yuppieläden“ sichtbar.
Diese „Analyse“ finden wir falsch, da wir zwar die Problematik in der „Aufwertung“ des Schanzenviertels und anderen Stadtteilen sehen, welche vor allem Bewohner_innen mit geringem Einkommen trifft, möchten die Ursachen jedoch in einer allgemeinen Kapitalismuskritik verorten, anstatt durch die Straßen zu gehen und Läden in „Gut“ und „Böse“ aufzuteilen.
Es gibt keinen „guten“ oder „bösen Kapitalismus“!



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